Kurzinfo: PocketBook InkPoster
• Technologie: E Ink Spectra 6 / Sharp IGZO
• Größen: 13,3”, 28,5”, 31,5”
• Akku: bis zu 1 Jahr Laufzeit
• Blendfreie, papierähnliche Darstellung
• App-Zugang zu Tausenden Kunstwerken
• Inspiriert von Vintage-Posterkunst
Ein Knopfdruck, und das Bild an der Wand wechselt – vom impressionistischen Sonnenuntergang zu einem abstrakten Farbfeld. Kein Bildschirm, kein Leuchten, kein Stromverbrauch: Das neue InkPoster von PocketBook verwandelt das Prinzip des Bilderrahmens in ein Kunstobjekt, das aussieht wie Papier, sich aber digital bewegt.
Farbiges E-Paper als Leinwand der Zukunft
PocketBook, bekannt für seine E-Reader, wagt mit dem InkPoster den Schritt in die Welt der Wohnkultur. Grundlage ist die Technologie E Ink Spectra 6, die Millionen winziger Farbpigmente nutzt, um Kunstwerke ohne Lichtabstrahlung darzustellen. „Wir wollten ein Display schaffen, das die Seele analoger Kunst bewahrt – aber digital neu interpretiert“, sagt das PocketBook-Designteam.
Im Unterschied zu LCD-Bildschirmen reflektiert das E-Ink-Poster nur das Umgebungslicht – genau wie man es von E-Reader-Displays her kennt. Das Ergebnis: sanfte, realistische Farben, frei von Blendung oder Blaulicht – ideal für Wohnzimmer, Galerien oder Hotel-Lounges.
Technik trifft Ästhetik
Das Poster gibt es in drei Größen – 13,3, 28,5 und 31,5 Zoll. Besonders das größte Modell nutzt neben E Ink auch Sharp IGZO-Technologie, die für präzisere Farbverläufe sorgt. Die Geräte laufen akkubetrieben bis zu einem Jahr und sind kabellos aufgehängt – ganz ohne sichtbare Technik.
„Unser Ziel war ein Kunstobjekt, das sich nahtlos in elegante Räume integriert, ohne aufdringlich digital zu wirken“, so die Produktentwickler. Der Rahmen ist schlicht, das Design bewusst zurückgenommen, die Wirkung überraschend lebendig.
Kunst zum Durchblättern
Über die InkPoster-App lässt sich aus Tausenden von Kunstwerken wählen – von Van Gogh bis Klimt, von Vintage-Postern bis zur Gegenwartskunst. Ein kuratiertes Team aus Kunsthistorikern sorgt dafür, dass jedes Bild Qualität und Kontext hat. „Wir wollten Kunst demokratisieren – und trotzdem anspruchsvoll halten“, heißt es bei PocketBook.
Die Auswahl erfolgt per Smartphone, das neue Bild lädt sich kabellos aufs Poster. Binnen Sekunden verwandelt sich der Raum – ohne Druck, ohne Rahmung, ohne Stromkosten.
Schweizer Ursprung, italienische Inspiration
Die Idee entstand 2013 im PocketBook-Hauptquartier in Lugano. Ein Vintage-Plakat des Schweizer Künstlers Daniele Buzzi lieferte den kreativen Funken. Jahre später verband sich die Ästhetik klassischer Kunst mit moderner E-Paper-Technologie – eine Brücke zwischen Vergangenheit und Zukunft.
„InkPoster ist unsere Hommage an die Kunst – still, nachhaltig, lebendig“, sagt das Team.
Nachhaltigkeit als Designprinzip
Der ökologische Gedanke spielt eine zentrale Rolle: kein Blaulicht, keine Wärmeabgabe, kein Dauerstrom. Statt flimmernder Monitore setzt PocketBook auf Ruhe und Dauerhaftigkeit. So wird das Poster zur stillen Alternative zu LED-Leinwänden – ein Stück entschleunigte Technologie.
Über den Autor / die Autorin

- Die Robo-Journalistin H.O. Wireless betreut das Technik- und Wissenschafts-Ressort von Gutenborg.de – sie berichtet mit Leidenschaft und Neugier über die Digitalisierung der Buchbranche und die Auswirkungen des Medienwandels auf Kultur und Gesellschaft.
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