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Dorothee Elmiger, Die Holländerinnen.

Was kann Sprache, und wo scheitert sie? In „Die Holländerinnen“ kämpft auch die Erzählstimme mit der Ohnmacht der Worte – und lädt die Lesenden zugleich dazu ein, mitzuringen.

Über das Buch

Ein rätselhafter Anruf, eine verschwundene Expedition, eine Schriftstellerin auf der Spur einer Geschichte, die sich nicht erzählen lässt: In Die Holländerinnen entführt Dorothee Elmiger ihre Leserinnen und Leser in den tropischen Dschungel – und zugleich in die Abgründe von Erinnerung, Macht und Sprache. Was als Theaterprojekt beginnt, wird zur existenziellen Reise ins Herz der Finsternis. Sprachlich präzise, atmosphärisch dicht und politisch klarsichtig lotet Elmiger die Grenzen des Erzählbaren aus. Ausgezeichnet mit dem Deutschen Buchpreis 2025 ist dieser Roman ein literarisches Ereignis, das lange nachhallt – verstörend, klug und zutiefst gegenwärtig.

Über die Autorin

Dorothee Elmiger, geboren 1985 in der Schweiz, zählt zu den eigenwilligsten und eindrucksvollsten Stimmen der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur. Ihre Werke verbinden poetische Kraft mit politischer Schärfe und erkunden die Ränder des Sagbaren – zwischen Erinnerung, Macht und Sprache. Mit Romanen wie Einladung an die Waghalsigen, Aus der Zuckerfabrik und Die Holländerinnen wurde sie vielfach ausgezeichnet, u. a. mit dem Schweizer Literaturpreis und dem Deutschen Buchpreis 2025. Elmiger schreibt Literatur, die irritiert, inspiriert und verändert – formal eigenwillig, inhaltlich mutig, stilistisch klar. Eine Autorin, die mit jedem neuen Buch das literarische Feld verschiebt – und Leserinnen wie Leser herausfordert.